Bericht von der Internationale Deutsche Jugendmeisterschaft im ILCA 4

Jonathan Westerheider vom SKBUe nahm an der Internationale Deutsche Jugendmeisterschaft im ILCA 4 vom 20. bis 25. Juli 2026 auf dem Wannsee teil.

Für ihn war die Regatta ein besonderer Höhepunkt der Saison. Gemeinsam mit dem Sailing Team West hatte er bereits im Vorfeld ein produktives Vortraining absolviert und konnte sich dadurch gezielt auf die Bedingungen und die bevorstehenden Rennen vorbereiten. Er fühlte sich gut vorbereitet und hochmotiviert. 

Erster Regattatag

Am ersten Regattatag erwartete alle Teilnehmer zwar wechselhaftes, aber trotzdem warmes Wetter. Es konnten insgesamt drei Rennen gesegelt werden. .Es gab sehr stak drehende und böige Winde.. 

Leider bekam Jonathan direkt im ersten Rennen auf der ersten Kreuz eine gelbe Flagge von der Jury gezeigt. Damit wurde dieser Lauf direkt sein Streicher. In den beiden darauffolgenden Rennen lief es jedoch deutlich besser, sodass er sich wieder nach vorne arbeiten konnte. Mit diesem versöhnlichen Abschluss des ersten Tages freute er sich bereits auf die kommenden Rennen.

Zweiter Regattatag

Am nächsten Tag war das Wetter deutlich sonniger. Der Wind lag bei etwa 15 Knoten und erreichte in den Böen sogar rund 20 Knoten. Eigentlich waren das Bedingungen, auf die er sich gefreut hatte. Leider lief der Tag jedoch ganz und gar nicht nach seinen Vorstellungen.

In allen drei Rennen blieb er deutlich hinter seinen Erwartungen zurück und fuhr drei schlechte Ergebnisse ein. Dadurch verlor er einige Plätze und musste seine Hoffnung auf eine gute Platzierung zunächst zurückstellen. Trotzdem wollte er sich davon nicht entmutigen lassen und den Fokus auf die nächsten Rennen legen.

Dritter Regattatag

Am dritten Tag war sein Ziel klar: wieder angreifen und sich Schritt für Schritt nach vorne arbeiten. Bei deutlich weniger Wind von etwa fünf Knoten konnte schließlich ein Rennen gesegelt werden. Das zweite Rennen des Tages musste leider abgebrochen werden.

Auch wenn nur ein Lsuf absolviert wurde, war es für Jonathan wichtig, wieder ein besseres Gefühl auf dem Wasser zu bekommen und weiter an seiner Leistung zu arbeiten.

Letzter Regattatag

Für den letzten Tag waren noch einmal schwierigere Bedingungen vorhergesagt. Trotzdem hoffte Jonathan, bei sonnigem Wetter und Temperaturen von bis zu 30 Grad, noch einmal auf das Wasser gehen und die Regatta mit einem guten Ergebnis abschließen zu können.

Doch wie erwartet war der Wind zu schwach, um weitere Rennen zu starten. Es wurde lange an Land gewartet und auf stabile Bedingungen gehofft Letztlich entschied sich die Wettfahrtleitung, die Regatta schließlich abzubrechen. Damit stand sein Endergebnis fest.

Fazit

Mit Platz 19 von 76 Teilnehmern war Jonathan zwar überhaupt nicht zufrieden, da er sich vor der Regatta deutlich mehr vorgenommen hatte. Trotzdem hat er viele wertvolle Erfahrungen aus der Meisterschaft mitgenommen.

Neben den sportlichen Erfahrungen gab es eine tolle Zeit und viele schöne Eindrücke von der Meisterschaft. Ein großes Dankeschön geht an den Potsdamer Yachtclub, der die Regatta hervorragend organisiert hat. Auch das gesamte Regattateam hat jederzeit nachvollziehbar und kompetent gehandelt.

Jonathan freut sich darauf, wiederzukommen!

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